Im
Hamburger Kontorhausviertel befindet sich das
Chilehaus das ein sehr außergewöhnliches
Gebäude ist das von weitem schon auffällt.
Es wurde aus 4,8 Millionen Backsteinen erbaut
zwischen 1922 bis 1924 nach den Plänen des
Architekten Fritz Höger und hat insgesamt
10 Stockwerke. Das Chilehaus in
Hamburg
ist bekannt für seine markante Spitze die
an einen Schiffsbug erinnern soll und trägt
auch den Rekord für den europaweit spitzesten
Fassadenwinkel. Der Bauherr des Chilehaus Hamburg
war der Reeder Henry B. Sloman der durch den Handel
mit Salpeter aus Chile reich geworden war. Deshalb
trägt das Gebäude auch heute den Namen
Chilehaus. Besonders schön sieht man die
Spitze wenn man von Osten blickt und das Chilehaus
steht seit 1983 unter Denkmalschutz. Am besten
erreicht man das Chilehaus über die U-Bahn
Station U1 Meßberg und von dort sind es
nur wenige Meter zu Fuß und man sieht schon
das Chilehaus.
Heute ist das Chilehaus im Besitz der Union
Investment Real Estate AG und das Gebäude
wird überwiegend als Bürofläche
genutzt. Die Lagerflache spielt keine große
Rolle mehr und die Büroräume sind
mit modernster Technik ausgestattet worden.
Führungen gibt es im Chilehaus nicht aber
man kann als Besucher einmal hineinschauen und
im Erdgeschoss gibt es ein Cafe und ein Restaurant.
Besonders beeindruckend ist das die Backsteine
bei jedem Wetter ein anderes Licht erzeugen
und in verschiedenen Farben funkeln. Ingesamt
verfügt das Chilehaus über 2.800 Fenster
und viel Licht kann in das Gebäude strahlen.
Touristen die markante Fotos von historischen
Gebäuden in Hamburg machen möchten
sollte das Chilehaus fotografieren da es von
außen sehr beeindruckend aussieht.