Ein
sehr interessantes Museum in Hamburg ist das Auswanderungsmuseum
BallinStadt das sich im
Hamburger
Hafen befindet. Man kann das Museum
sehr gut mit der Straßenbahn über die
Haltestelle Veddel BallinStadt erreichen. BallinStadt
soll an die über fünf Millionen europäischen
Auswanderer erinnern die zwischen 1850 und 1939
über den Hamburger Hafen auswanderten und
das Glück in der weiten Welt suchten. Deshalb
hat Hamburg auch den Spitznamen das Tor zur Welt.
Viele Menschen waren auf der Flucht vor politischer
und religiöser Verfolgung und wanderten dann
aus. Es kamen so viele Menschen und deshalb mussten
Massenunterkünfte gebaut werden die Albert
Ballin im Jahre 1901 errichten ließ. Das
Auswanderungsmuseum BallinStadt wurde genau an
der Stelle der früheren Auswandererhallen
gebaut. Heute gibt es in der BallinStadt noch
drei originalgetreu rekonstruierte Wohn- und Schlafpavillons
die von Touristen besichtigt werden können.
Alles wird dort sehr informativ nachgestellt
was die Auswanderer früher durchgemacht
haben müssen. Es gab in der BallinStadt
30 Gebäude für mehrere tausend Personen
mit einer kompletten Infrastruktur wie Speisehalle,
Wasch- und Sanitäreinrichtungen, Synagoge,
Kirche. Die meisten Menschen sind in die USA
ausgewandert und heute gibt es in der BallinStadt
Passagierlisten die sehr nützlich sein
können wenn man auf der Suche nach Vorfahren
ist die früher über Hamburg ausgewandert
sind. Ein Rundgang durch die BallinStadt ist
sehr interessant und man bekommt als Besucher
eine Auswanderung in Hamburg über die Schiffreise
bis hin zur Ankunft in Amerika nachgestellt.
Für einen Besuch sollte man genügend
Zeit einplanen und das Museum ist auch über
einen eigenen Schiffsanleger erreichbar.